Talent-Treff in Tenero – 3T

Talent-Treff in Tenero – 3T

Diese Woche treffen über 500 Nachwuchsathletinnen und –athleten der nationalen Sportverbände im Tessin aufeinander um gemeinsam zu trainieren. Die Trainingswoche «Tutti talenti a Tenero» bietet den jungen Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich zusammen mit anderen Talenten weiterzuentwickeln.

Die Langläufer sind mit rund 20 Athletinnen und Athleten vertreten, die während der ganzen Woche neben den Trainingseinheiten auf Rollski, zu Fuss oder im Kraftbereich auch an diversen Workshops zu verschiedenen Themen teilnehmen (z.B. Verhalten und Umgang im Internet) oder sich in anderen Sportarten versuchen.


Als zusätzliche Motivation für die vielversprechenden Nachwuchslangläuferinnen und –langläufer waren Remo Fischer und ich als „Vertreter“ des Weltcup-Teams in Tenero mit dabei. Während den gemeinsamen Trainingseinheiten gab es von uns Erfahrenen Techniktipps und Trainingsratschläge, die die jungen Frauen und Herren sogleich versuchten umzusetzen.


Während Remo noch bis Ende Woche im warmen Tenero bleibt, bin ich bereits wieder zurück im Norden. Die paar Tage mit den jungen Sportlerinnen und Sportler hat mir gut gefallen. Wenn die Athletinnen und Athleten weiterhin hart und konsequent trainieren und gewillt sind, bin ich überzeugt, dass wir in Zukunft auf erfolgsversprechende Athletinnen und Athleten zählen können.

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Swiss Ski Masstag Bern

Neues Sommermaterial.. Juhee!

Nebst diversen Sitzungen und Informationsveranstaltungen standen gestern am Masstag von Swiss Ski in Köniz auch Materialabgabe und Einkleidung für den Sommer auf dem Programm. Die Ausrüster meinten es wieder gut dieses Jahr: ODLO belud uns gleich mit einer riesen grossen Tasche mit neuen Kleider. Da gab es coole Pullover, freche Trainingsshirts, Regenjacken in knalligen Farben und noch vieles mehr – am liebsten hätten vermutlich die Meisten gleich alles ausgepackt und schnell anprobiert. Von Asics gabs das neuste Schuhwerk, individuell ausgetestet und angepasst, und x-Socks lieferte gleich das entsprechende Modell dazu. Danach standen die individuellen Ausrüstern an: Casco, Alpina, One Way, Swix und Holmenkollen. Zwischenverpflegung sponserte Rivella und Emmi und für diejenigen, die es bis zum Grill schafften, gab es auch noch ne Wurst. Am Ende des Tages, nach abschliessendem Fototermin, ging es dann müde, aber reich beschenkt und voller Elan, die neuen Sachen gleich auszutesten, ab Richtung Hause.

Ein herzliches und rieses grosses Dankeschön an alle Ausrüster für die tollen und coolen Sachen, die wir gestern in Bern in Empfangen durften. Merci!

 

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Startfrei für die neue Saison

Trainingskurs auf Mallorca

Gleich zum Auftakt in die neue Trainingssaison ging’s wieder ab in die Lüfte. Für einmal aber nicht gegen Norden auf der Suche nach Schnee sondern runter Richtung Süden in die Wärme. Seit vier Tagen weilen wir nun am Playa de Muro in Mallorca. Was sich nach Urlaub im Ferienparadies anhört, ist für uns der Startschuss ins neue Trainingsjahr. Hügel rauf und Hügel runter, täglich geht’s mit dem Velo kreuz und quer über die spanische Insel. Mit faul am Strand rumliegen ist da nicht viel, 70 bis 100km am Tag- und das ist nur die morgendliche Einheit. Nachmittags stehen Fusslauf, Rollski, Kraftraining oder Intervall auf dem Programm. Da schmerzen die lieben Gesässmuskeln, Wädli und Co. nach den ersten Tagen doch ein wenig. Aber eigentlich ein gutes Zeichen und völlig normal. Es wird wieder fleissig geschwitzt, geschuftet und gearbeitet!

Ein paar Impressionen der letzten Tage:

Cap de Formento, der nördlichste Zipfel der Insel, ist nicht nur eines der beliebtesten Ziele auf Mallorca, sondern auch einer der spektakulärsten Aussichtspunkte. Klar, dass diese Tour auf unserer Liste nicht fehlen darf. Da schlägt ein jedes Radherz höher.

In der Gruppe der Küste entlang. Während die Jungs sich immer wieder kleinere Wettkämpfe liefern und das Kräftemessen auch auf dem Rad nicht lassen können, geht es bei uns Frauen und dem Service Team meist doch ein wenig ruhiger zu und her.
Gestrampelt wird jedoch die gleiche Runde, wenn auch ein wenig gemächlicher.

Intervall für einmal ein wenig anders: am Strand geht’s so richtig ran.
6*5min in verschiedenen Varianten, inklusive Pendelstafette zum Finale.
Da kommt man ganz schön ins Schwitzen.

Frauentrio auf dem Col de Luc. Bei schönstem Wetter noch gut Lachen. Am Tag darauf bei strömendem Regen und stürmischem Wind war vorbei mit Lustig. Gut Glück fanden wir einen kleinen Unterschlupf um uns wieder ein wenig aufzutauen. Während Tee und Heizung die ärgste Kälte wieder aus unseren Gliedern trieb, heilten unsere Zeitungsbäuche den Fahrtwind auf dem Weg nach Hause im Erträglichen.
Ein Bad im Meer wohlte danach jedoch niemand mehr.

Meist jedoch ist es heiss, der Schweiss rinnt nur so herunter und die Kehle brennt vor Durst. Da freut man sich so richtig auf ein erfrischendes Bad im kühlen Nass. Ein bisschen Ferienfeeling kommt da schon auf, aber nach mehreren Stunden kräftig in die Pedalen drücken, Gewichte stemmen und Rollskilaufen eigentlich doch mehr als verdient, oder?

 

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Kaderselektionen Swiss Ski Sasion 2012/2013

A-Kader für XC-Ladies

Nach dem Rücktritt Silvana Buchers Mitte Saison schrumpfte unser Ladies Team ziemlich plötzlich auf auf nur mehr Zwei. Doris im A- Kader von Swiss Ski, ich auf eigene Faust unterwegs im Hohen Norden. Nun ist es offiziell. Gestern Nachmittag hat Swiss Ski die Selektionen für die kommende Saison öffentlich bekannt gegeben.

http://www.swiss-ski.ch/nc/leistungssport/langlauf/news/news-details/archive/2012/april/article/kaderselektionen-langlauf.html

Doris und ich freuen uns wieder gemeinsam im Team zu trainieren und sind nach der längeren Frühlingspause schon ganz heiss auf die ersten Trainingscamps.

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In the Mountains

Skitour auf die Lüsener Spitze

Nach dem Saisonabschluss in Realp war erst einmal eine längere Erholungspause angesagt. Zeit sich einmal so richtig zu entspannen, die Füsse hoch zu lagern und ohne schlechtes Gewissen auf der faulen Haut zu liegen..

Heute Morgen jedoch hiess es früh raus aus den Federn. Nach ergiebigen Niederschlägen am Vortag, versprachen die Prognosen für  einen richtigen Traumtag. -  Sie sollten recht behalten.

Um 6:00 Uhr ging’s los: Rucksack mit Verpflegung, Wechselkleider und Fotokamera geschulter, Schritt für Schritt den Hang hinauf. Vor uns gut 1600 Meter Höhendifferenz. Bei diesem Prachtwetter nicht weiter verwunderlich,  hatten auch andere Tourengänger die Lüsener Spitze zu Ihrem Ziel gesetzt. Meist will man die frischverschneiten Hänge ja lieber für sich alleine, aber die wunderschön vorpräparierten Spur kam nicht ungelegen und erleichterte unseren Aufstieg doch beträchtlich.

Den Gletscher entlang zur Flanke, über die Kuppe und die letzen Metern zum Gipfel hinauf.. geschafft! Mit lange Aussicht geniessen und Sonnenbaden war jedoch nicht viel. Der Wind auf der 3231 Meter über Meer gelegenen Lüsener Spitze bliess unsere Pläne für einen gemütlichen Gipfel Lunch im Nu von dannen. Gute 50 Meter weiter unten liess sich jedoch schnell ein wingeschütztes Plätzchen finden und die faszinierende Bergwelt rundherum in Ruhe geniessen. Ah, was für einen Tag! Und das schönste warte ja noch.. unberührte Pulverhänge vom Feinsten! Skier anschnallen und los geht’s..

 

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Saisonende…ein kleiner Rückblick

Saisonende…ein kleiner Rückblick

Letztes Wochenende endete mit dem 2. Teil der Schweizermeisterschaften die Saison 2011/2012. Mit dem 4. Rang im Sprint und dem 6. Rang über die 30 Kilometer Freistil hatte ich keinen versöhnlichen Abschluss. Seit Ende Februar kämpfte ich gegen Müdigkeit und Kraftlosigkeit, die Form war, einfach gesagt, weg. Dass der Leistungseinbruch im März jedoch so stark war, hätte ich nicht gedacht.

Es ist normal, dass am Ende der Saison die Kraft und die Frische langsam schwinden. Doch hinzu kam diesmal das Gefühl von ausgebrannt sein, Energielosigkeit und Niedergeschlagenheit. Das psychische Tief wirkte sich umso mehr auf den physischen Zustand aus. Ich denke, dass ein Grund dafür die viele Reiserei war. Im Winter sind wir oft unterwegs. Doch in dieser Saison war es auch im Sommer/Herbst nicht wenig. Dazu kam, dass ich im letzten Jahr mit dem Studium eine intensive Zeit hatte.

Grundsätzlich hatte ich keine schlechte Saison. Doch bin ich nicht ganz zufrieden mit meinen Leistungen. Ich konnte mich im Vergleich zu den letzten Jahren nicht merklich steigern. Im Freistil erreichte ich jedoch einen Fortschritt, eine meiner Zielsetzungen für diese Saison. Die Grundlage ist vorhanden. Das Ziel ist es nun einen Schritt nach vorne zu machen. Meine Motivation für die kommende Saison ist also hoch und ich freue mich bereits jetzt auf die Vorbereitung und das Training.

Bevor aber im Mai der Startschuss in die WM-Saison fällt, geht’s jetzt mal in die Ferien. Seit bald drei Jahren werde ich für eine Woche die Seele baumeln lassen, erholen und Energie tanken. Genau das Richtige nach einer intensiven Saison.

Einige Impressionen aus der vergangenen Saison. Viel Spass!





Ich wünsche allen schöne Ostern! Liebe Grüsse, Doris

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Schweizermeisterschaften Teil 2

Saisonfinale in Realp

Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen musste der zweite Teil der Schweizermeisterschaften kurzfristig von Campra nach Realp verlegt werden. Dort lag glücklicherweise noch tonnenweise Schnee und alle Wettkämpfe konnte dank guter Organisation und bester Präparation reibungslos durchgeführt werden. Auf dem Programm standen Sprint, Langdistanz und Staffel.

Am Freitag ging’s gleich los um 9:00Uhr in der Früh. Nach den sonnigen und warmen Tagen der letzten Woche, der Regen am Morgen doch ein leichter Schock. Da hiess es halt Wechselkleider und Regenjacke doppelt mit einpacken. Mit knapp zwanzig Metern Höhendifferenz der Kurs eher flach, die Abfahrt jedoch nicht ganz ohne Tücken. Dramatisch ging es da bei dem Finale der Damen U20 her, wo der schon fast sichere Titel durch einen Sturz in eben jener Abfahrt gleich mit ins weisse Nass von der Strecke hoppte. Das Finale der Damen blieb von derartigen Zwischenfällen jedoch verschont. Nach einem guten Prolog wagte ich meinen Angriff im langen Aufstieg. Es fehlte wenig um vorbeizuziehen, meine Gegnerin Laurien van der Graaff wusste  jedoch genau um den Vorteil der Innenkurve und gab keinen Meter klein bei. Ich kämpfte bis zum Ende, auf der Zielgeraden jedoch fehlte die letzte Kraft und ich musste mich mit Rang zwei begnügen. Dennoch, ich war zufrieden, mehr lag am heutigen Tage nicht drin für mich. Doris spürte nach einem harten Halbfinale die Nachwehen noch deutlich und kam im Kampf um die Medaillen leider nicht mehr so richtig auf Touren. Sie landete auf dem ein wenig undankbaren 4. Rang hinter Tatjana Stiffler.

Am Samstag zeigte sich das Wetter dann wieder von seiner schönsten Seite. Die Verhältnisse hätten nicht besser sein können und der 30er wurde so zu einem wahrlichen Vergnügungslauf. Zumindest für mich lief es wie am Schnürchen. Dank schnellen Skis und guter Form konnte ich mich nach 20km absetzten und alleine dem Ziel entgegen laufen. Die letzten paar Meter wurden zum richtigen Genuss und liessen Zeit mich meines ersten Langdistanztitel schon vor der Ziellinie ein wenig zu erfreuen. Weniger gut hingegen lief es Doris. Die Müdigkeit der letzten Wochen forderte ihren unerbittlichen Tribut und liessen sie schon früh um den Anschluss kämpfen. Die meiste Zeit alleine, wurde die Langdistanz für Doris zum quälenden Kraftakt. Des einen ein erfolgreicher Abschluss, des anderen weniger, die Schweizermeisterschaften in Realp waren dennoch ein gelungenes und schönes Ende der Saison 2011/2012.

Alle Ranglisten unter:
http://www.fis-ski.com/uk/604/1228.html?event_id=31175&cal_suchsector=CC

Nun steht erstmals ein wenig Erholung und Regeneration von den Strapazen der letzten Monate an. Ein wenig Ferien und den Kopf mal wieder mit etwas anderem beschäftigen, genau das richtige um zum Saisonstart im Mai wieder so richtig parat zu sein.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung, das viele Jubeln und Anfeuern, die Motivation und Kraft!

Tusen takk

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Red Bull Nordix Oslo

Volle Action am Holmenkollen

Zwei Jahre lang musste ich das Red Bull Nordix jeweils von der Zuschauertribüne aus mitverfolgen – heuer wollte ich endlich einmal selber die steilen Hängen hinunter düsen, um die engen Tore sausen und über die grossen Schanzen springen.

Als ich aber letzten Freitag am Start oben zum ersten Probelauf stand, war mir doch ein wenig flau im Magen. Das sah mir dann doch ganz schön steil aus, ganz geschweige von den hohen Sprüngen und der an manchen Orten nicht allzu breiten Piste. Wie soll ich da bloss nur ohne Sturz oder Stockbroch hinunterkommen?

Im Ziel schlug mein Herz erst mal mit 180 Schlägen kräftig bis in den Hals hinauf. Nicht aus Angst jedoch, vielmehr trieb massenhaft Adrenalin im Blut mein Motor bis in die höchsten Gänge. Das war ja echt der Hammer und der pure Kick!

 

Im vierer Pack über den ersten Sprung

Fantastische Kulisse mit Schanze und Fjord im Hintergrund

Zieleinlauf an 2. Position

Am Samstag ging’s dann jeweils zu Viert im Ausscheidungsverfahren so richtig zur Sache. Ein wenig anders als im Prolog war in den Heats eine gute Taktik und höchste Konzentration unerlässlich. So mache Entscheidung fiel auf der ersten Hälfte der Strecke und nicht wenige der Favoriten schieden schon vor den Finalläufen aus. Nach meinem ein wenig vom Pech verfolgten Wochenende im Engadin, stand am Homenkollen das Glück für einmal jedoch auf meiner Seite: mein Schlachtplan ging nahezu perfekt auf. Es war echt eine Menge Spass und Rang 2 als Zückerchen natürlich ein grosses Highlight dazu. Ein rieses grosses Dankeschön an all die Organisatoren und Helfer, die dieses Wochenende echt alles gegeben haben um das Red Bull Nordix 2012 zu einem fantastischen und unvergesslichen Event werden zu lassen. Merci!

Nordix Action

Champagnerschlacht auf dem Podium

Fotos: Sjur Stølen/aktivioslo.no

Mehr Informationen und Ranglisten unter:
http://www.redbull.ch/cs/Satellite/de_CH/Article/Red-Bull-NordiX-Oslo–zweimal-Silber,-einmal-021243184273581

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Engadiner Wochenende

On a little Vacation in Switzerland

Nach Weltcup Drammen ging es für Doris und mich ohne Pause direkt weiter in die Schweiz, genauer gesagt ins Engadin. Zum Auftakt des Marathonwochenendes stand dort am Freitagabend der Engadiner Nachsprint auf dem Programm. Jener fand dieses Jahr nicht wie üblich in Sils, sondern für einmal in St. Moritz statt. Die neue Strecke versprach aber nicht minder spannende und enge Kämpfe um die heiss begehrten Siegesprämien. Stockbrüche und Stürze wurden manch gutem Athleten zum Verhängnis. Auch ich blieb nicht davon verschont. Kurz nach dem Start zum Finale fand ich mich plötzlich in einem Gerangel mit meinen Gegnerinnen und ehe ich mich versah, landete ich auch schon Kopf über im kalten Schnee. Naja, das ist eben Sprint.. Schlussendlich reichte es für die Ränge 4. und 5. für Doris und mich. Ist nur zu hoffen, dass wir unser Sturzpech für dieses Wochenende schon verbraucht haben.

Aber auch Sonntag sollte es nicht ganz nach Wünschen laufen. Bereits nach den ersten 5km war mein Stock entzwei und die Verbleibenden 35km musste mit einem unpassenden Ersatz weitergelaufen werden. Stocksuche und zweimaliger Wechsel kostete viel Zeit und Energie, unter welchen Umständen Rang 10. eigentlich doch noch versöhnlich endete. Auch Doris musste kämpfen am Sonntag. Die Müdigkeit der letzten Wochen machten sich langsam bemerkbar und forderten ihren Tribut. Trotzdem zeigte sie einen guten Wettkampf und konnte die Zielline in S-Champf als Siebte überqueren.

Aus Schweizer Sicht war der diesjährige Marathon jedoch ein voller Erfolg. Dem jungen Roman Furger gelang der ganz grosse Coup: hauchdünn konnte er den Sprint um den prestigeträchtigen Lauf für sich entscheiden und gewann im Fotofinish vor dem Einheimischen Curdin Perl. Auch bei den Frauen fehlte nicht viel zum ganz grossen Triumpf. Um eine knappe Sekunde nur musste sich Seraina Boner von der französischen Siegerin auf Rang zwei verweisen lassen. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation an all die tolle Resultate der Schweizer und Schweizerinnen am Engadiner!

Bevor es jedoch wieder Zeit wurde meine sieben Sachen zusammen zu packen und mich zurück auf den Weg in den Norden zu begeben, genoss ich die verbleibenden Tage in der Schweiz nochmals in vollen Zügen. Das schöne Wetter tat das Seine, langen Skitouren in meinem Heimgebiet, Badeplausch in der Therme und feines Essen liessen die Müdigkeit der letzten Tage im Nu wieder verschwinden. Für einmal fühlte ich mich als Schweizer Touristin in den Schweizer Bergen. Und eines darf da natürlich auf keinen Fall fehlen: Nach all den Strapazen und verbrannten Kalorien ist ein grosse Stück Kuchen vom Schweizer Konditor doch einfach ein Muss! Mmjamm..

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Das Ende der Weltcup-Saison

Das Ende der Weltcup-Saison

In dieser Woche findet in Schweden das Weltcup-Finale mit den besten 50 Athletinnen und Athleten des Gesamtweltcups statt. Aus Schweizersicht werden nur Laurien van der Graaff und Dario Cologna am Start sein. Nach seinen hervorragenden Leistungen in dieser Saison steht Dario bereits zum drittenmal als Gesamtweltcupsieger fest. Herzliche Gratulation!

Für Bettina und mich endete letzte Woche in Drammen die diesjährige Weltcupsaison.  Beim Klassisch Sprint in Drammen wollten wir nochmals um den Viertelfinaleinzug kämpfen. Das Wetter hielt sich leider nicht wie zu Beginn der Woche als ich am Holmenkollen die Vorbereitung bestritt. Am Mittwoch war es regnerisch, der Schnee nass und die Loipen somit nicht besonders schnell. Vor allem für die höheren Startnummern war es nicht einfach eine gute Zeit zu erzielen da die Loipe kontinuierlich abbaute. Mit Bettina als 51. und ich als 55. verpassten wir das Vorhaben Viertelfinals aber klar.

Drei Tage vorher lief es mir auch in Lahti/Finnland nicht gut. Im Vorjahr feierte ich dort mein bisher bestes Weltcupergebnis mit dem 12.Rang. In diesem Jahr reichte es auf der anspruchsvollen Runde nur gerade mal für den 46. Rang.

Nun der Abschluss im Weltcup war für mich alles andere als erfreulich. Mir fehlte es an Aggressivität und Explosivität, etwas das für den Sprint von Wichtigkeit ist. Im März werde ich mich nun aufs Training und den letzten Teil der Schweizermeisterschaften konzentrieren.

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